Slowenien/Kroatien Sommer 2020

Notunterkunft in Slowenien auf 1260m

Mal wieder führte uns der Weg Richtung Süden. Diesmal aber komplett anders als geplant. Unser erster Step war in Lenggries, um mit den Jungs ne Runde auf der Isar zu raften. Gesagt, getan. Leider haben wir nix zum Übernachten gefunden, sodass wir es uns auf einem Campingplatz gemütlich machten.

Leckerer Rum in Lenggries am Campingplatz

Am nächster Tag ging es dann weiter Richtung Kärnten. Ein guter Freund war dort 1 Woche auf einer Almhütte und hat uns auf einen Grillabend eingeladen. Liegt am Weg, also nix wie hin um einen tollen Abend zu verbringen. Der Weg vom Dorf (800m Höhe) führte uns 6km auf Forstwegen durch den Wald höher und immer höher. Die Alm lag auf gut 1600m mit einem herrlichen Blick in die Berge. Da kann man es aushalten.

Toller Blick von gut 1600m auf den Millstätter See

Am nächsten Morgen war endlich Slowenien an der Reihe. Den Platz in der Pampa auf 1260m kannten wir bereits schon, weshalb uns der Weg auch direkt dort hinführte. 1 Stunde ausgewaschene Wege bergauf. Kann auch irgendwann echt mal nerven :-). Aber dort angekommen, hatten wir bei herrlichem Wetter eine tolle Aussicht auf ein tolles Land.

Slowenien wir kommen wieder. Tag 4 führte uns auch wieder zu Freunden, die sich in Kroatien eine Villa gemietet hatten. Der Einladung, auf einen Abend vorbeizukommen, sind wir natürlich sehr gerne gefolgt. Das Highlight war eindeutig der Pool. Mit Bierpong spielen im Pool und einem leckeren Abendessen, dazu gesellte sich noch ein leckerer Rum, kann man es echt aushalten.

Bierpong im Pool. Einfach herrlich bei dem Wetter 😂

Aber der Plan war ja von unseren geplanten 2 Wochen, so viel als möglich frei zu stehen um die Ruhe und vor allem die Natur zu genießen. Also ging es am nächsten Tag auf die Insel Cres, wo es uns mangels Stellmöglichkeiten auf einen Campingplatz direkt am Meer getrieben hat. Dort haben wir es dann 3 Tage mit viel plantschen im Meer ausgehalten. Weiter gings auf die Insel Krk. Die Hoffnung dort einen Platz in der Pampa zu finden, war groß. Erfahrungen aus 2017 hatten wir ja bereits. Leider haben die Behörden dort aber rigoros alle auch noch so kleinen Wege entweder durch Höhenbeschränkungen oder „Du muss hier jetzt parken und Geld bezahlen wenn Du zum Strand möchtest“ gesperrt. Also blieb uns leider nichts anderes, als wieder einen Campingplatz anzusteuern. Campingplätze sind schön wenn man die Infrastruktur braucht. Brauchen wir aber nicht. Trotzdem haben wir es bei 36° Grad im Schatten 2 Nächte mit viel schwitzen und plantschen im Meer ausgehalten. Es gab sogar einen Pool auf dem Platz.

Nein das ist kein Wasser in meinem Gesicht 😂

Nachdem wir auf Grund der doch recht kurzen Zeit sehr häufig und länger als gewohnt uns auf Campingplätzen aufgehalten haben, war es an der Zeit, gemütlich die Heimreise anzutreten. Nachdem Slowenien ein so tolles Land ist war klar, dass wir dort auf jeden Fall nochmal bremsen. Und zwar wieder auf einem uns bereits bekannten Campingplatz direkt am Fluss. Bei Ankunft war das Wetter schon leicht regnerisch, weshalb wir entschlossen haben, gleich alles sturmsicher und regenfest zu machen. Das Regenradar prognostizierte auch nix Gutes. Also Seitenwände eingezogen und dann fing es auch schon an. Als wie wenn einer ein Fass aufgemacht hatte. Genau so nen Regen hatten wir auf dem gleichen Campingplatz 2017 schonmal. Der Campingplatz gleichte einem Fluss. Trotz Markise und Seitenteile liefen Bäche unter unseren Füßen.

Nach dem Abendessen gingen wir auf Grund dessen auch sehr früh ins Bett und machten es uns dort gemütlich. Der nächste Tag mit Sonne satt. Gott sei dank, denn wir mussten alles trocknen. Grund genug, um noch einen Tag dranzuhängen. Somit sind wir nach 2 Nächten dann zu unserem vorletzten Step aufgebrochen. Waging am See und wie soll es anders sein. Wieder ein Campingplatz. Nachdem es um den Waginger See wirklich viele Plätze gab, waren alle bis auf einen 5 Sterneplatz belegt. Naja. Dann genießen wir eben mal die 5 Sterne für 2 Nächte bevor es dann nach Hause geht. Baden im See und herrliche Duschen genießen. Einziger Nachteil. Sardinen haben in der Büchse den gleichen Platz wie wir. Nicht schön. Nein gar nicht schön. Aber ist es wie es ist. Auch das kann man überleben. Am nächsten Tag ging es dann wieder nach Hause.
Fazit: Slowenien ist ein tolles Land mit sehr vielen Bergen und Flüßen. Jeder Weg führte uns unweigerlich an einem Fluß entlang und über Pässe rauf und runter. Es gibt auch genug Möglichkeiten mal zu bremsen, um die Füße ins kalte Wasser zu stecken. Kroatien, besonders die Insel Cres und Krk sind auch wunderschön. Nur eben leider nix für freies stehen. Somit fliegt Kroatien jetzt aus unserer Liste und dient nur noch als Transitland um weiter in den Süden zu kommen. Leider waren es nur 2 Wochen. In Anbetracht der Umstände, muss ich das „leider“ in ein „Gott sei Dank“ wandeln. Ich war schon lange nicht mehr so häufig auf Campingplätzen wie in diesem Urlaub. Wer ein tolles Land erleben möchte, der sollte unbedingt mal Slowenien unsicher machen.

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